Sandler AG gründet die Sandler Energy Solutions GmbH & Co. KG und investiert in Erneuerbare Energien
Schwarzenbach an der Saale, 10. Dezember 2025 - Der Vorstand der Sandler AG hat beschlossen, die Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien künftig in der neu gegründeten Sandler Energy Solutions GmbH & Co. KG zu bündeln. Zudem investiert das Unternehmen rund acht Millionen Euro in zwei weitere Photovoltaikanlagen sowie Infrastrukturmaßnahmen am Standort, beispielsweise die Erneuerung von Elektronetzen.
Neue Gesellschaft für eine sinnvolle formale Architektur bei Erneuerbaren Energien
„Die Entscheidung, in Erneuerbare Energien zu investieren und damit auch unseren Unternehmens-CO2-Fußabdruck in Scope 2 bis 2028 um fast 50 % im Vergleich zu 2021 und gleichzeitig die Stromkosten zu reduzieren, ist nicht neu. Jetzt geht es darum, mit der neuen Gesellschaft eine sinnvolle formale Architektur für diese Themen zu schaffen.“, betont Philipp Ebbinghaus, CEO der Sandler AG.
Die bereits im Einsatz befindliche PV-Anlage auf dem Werk 5 erzeugte im Zeitraum seit Inbetriebnahme im April 2025 bis Ende des Jahres 2025 1.147.454 kWh Strom. Dies entspricht in etwa 287 Vier-Personen-Haushalten, bei denen ein Jahresverbrauch von 4.000 kWh pro Haushalt angenommen wird.
Entscheidungen zum Thema Wind und Batteriespeicher voraussichtlich bis Ende 2026
Die Gründung der Sandler Energy Solutions GmbH & Co. KG ändert nichts daran, dass es derzeit noch keine Investitionsentscheidung der Sandler AG für oder gegen eigene Windräder geben kann. Diese wird voraussichtlich bis Ende 2026 erwartet. Denn bislang liegen noch nicht alle rechtlichen, technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen vor, die in die Entscheidungs-findung einfließen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Auch der etwaige Kaufpreis steht noch nicht fest, da die hierfür sehr relevante Windmessung noch nicht abgeschlossen ist.
"Auch das Thema Batteriespeicher haben wir – und zwar unabhängig von der noch zu treffenden Wind-Entscheidung – im Blick. Hier sind wir in der Prüfungsphase und loten verschiedene Optionen aus", sagt Philipp Ebbinghaus.