Wasser zuverlässig filtern: Mit dem passenden Vliesstoff
Sauberes Wasser ist in vielen industriellen Prozessen Voraussetzung für gleichbleibende Qualität und sichere Abläufe. Filtermedien müssen Prozesswasser aufbereiten, Partikel zuverlässig zurückhalten und nachgelagerte Anlagenkomponenten schützen. Gleichzeitig sollen sie einen gleichmäßigen Durchfluss ermöglichen und chemischen, thermischen sowie mechanischen Belastungen standhalten.
Technische Vliesstoffe bieten dafür vielseitige Möglichkeiten. Ihre Faser- und Porenstruktur sowie die Auswahl des Polymers lassen sich gezielt auf die jeweilige Filtrationsaufgabe abstimmen. Ob als funktionale Lage in einem mehrstufigen Filtersystem oder als Filtervlies für Wasser und andere Flüssigkeiten: Entscheidend ist der passende Materialaufbau.
Welche Materialeigenschaften sind für Vliesstoffe in der Wasserfiltration entscheidend?
Die Leistungsfähigkeit eines Wasserfiltervlies wird vor allem durch Faserstruktur, Porengröße, Flächengewicht und Materialdicke bestimmt. Diese Parameter beeinflussen Partikelabscheidung, Durchströmung und Stabilität im Einsatz.
Besonders feine Faserstrukturen entstehen im Meltblown-Verfahren. Dabei wird ein Polymer aufgeschmolzen und zu feinen Fasern verarbeitet. Die so entstandene Oberfläche des Vliesstoffs schafft beste Voraussetzungen für eine effiziente Partikelabscheidung. Faserstruktur und Materialaufbau können dabei gezielt an den jeweiligen Einsatz angepasst werden.
Ebenso wichtig ist die Wahl des Polymers: für spezifische Anwendungen kommen dabei Sonderpolymere wie PA6 und PA12 zum Einsatz. PA6 ist von Natur aus hydrophil, abriebfest und mechanisch robust. Es eignet sich besonders für wässrige Anwendungen. PA12 nimmt wenig Wasser auf, ist hydrolysebeständig und besitzt eine gut benetzbare Oberfläche. Dadurch bleibt das Filtermedium auch in anspruchsvollen Flüssigkeitsanwendungen formstabil und funktionsfähig.
Wie aus Polymeren feinste Filterstrukturen entstehen:
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Gibt es spezielle Einsatzbeispiele oder Branchen-Anwendungen für Vliesstoffe bei der Wasseraufbereitung?
Filtervliese werden eingesetzt, um Partikel aus Flüssigkeiten zu entfernen, definierte Medienqualitäten zu unterstützen und Anlagen zu schützen. Typische Anwendungsfelder liegen in der Wasser- und Umwelttechnik sowie in industriellen Produktionsprozessen.
In der Prozesswasserfiltration können Vliesstoffe als Vorfilter oder als funktionale Lage innerhalb eines mehrstufigen Systems dienen. Sie halten Partikel zurück, entlasten nachfolgende Filterstufen und schützen empfindliche Anlagenkomponenten. Auch bei der Aufbereitung von Trink-, Brauch- oder Prozesswasser können Meltblown-Medien eingesetzt werden. Die geeignete Ausführung hängt unter anderem von Partikelgröße, gewünschtem Durchfluss, Temperatur und Zusammensetzung des Wassers ab. Weitere Einsatzmöglichkeiten bestehen in der Lebensmittelindustrie sowie im pharmazeutischen und medizinischen Umfeld. Dort gelten besondere gesetzliche und normative Anforderungen. Rohstoff, Materialaufbau und Verarbeitung müssen deshalb auf die Anwendung abgestimmt und entsprechend validiert werden.
Neben Wasser eignen sich technische Vliesstoffe auch für andere industrielle Flüssigkeiten, etwa Salzlaugen oder chemisch belastete Medien. Voraussetzung ist stets die Wahl eines geeigneten Polymers.
Filtermedien für Luft, Wasser und andere Flüssigkeiten:
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Wie tragen Vliesstoff-Filtermedien von Sandler zur Wasserqualität bei?
Zuverlässige Wasserfiltration beginnt mit der Analyse der Anwendung: Welche Partikel sollen abgeschieden werden? Welche Durchflussleistung ist erforderlich? Welche Temperaturen, Medien und mechanischen Belastungen treten auf?
Auf dieser Basis entwickelt ZAP Filtermedien, bei denen Polymer, Faserstruktur, Flächengewicht und Abmessungen aufeinander abgestimmt sind. Für anspruchsvolle Anwendungen eröffnet polyniq® zusätzliche Möglichkeiten. Die Entwicklungsplattform verbindet Meltblown-Technologie mit ausgewählten Spezialpolymeren, darunter PA6 für hydrophile Flüssigkeitsanwendungen und PA12 für Wasser-, Fluid- und Hydraulikfilter.
So entsteht ein Filtervlies, das definierte Partikel zurückhält, einen gleichmäßigen Durchfluss ermöglicht und unter den vorgesehenen Prozessbedingungen funktionsfähig bleibt. In einem passend ausgelegten Filtersystem trägt es zu einer gleichbleibenden Filtrationsleistung und definierten Wasserqualität bei.
Wenn Standardmedien an ihre Grenzen stoßen:
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Maßgeschneiderte Filtermedien für individuelle Anforderungen
Keine Filtrationsaufgabe ist wie die andere. Sandler begleitet die Entwicklung vom Materialkonzept über die Laborvalidierung bis zur Serienproduktion. Mehr als 25 Jahre Meltblown-Expertise, ein breites Polymerportfolio und die enge Zusammenarbeit mit Kunden bilden dafür die Grundlage.
Entscheidend ist nicht die technisch aufwendigste Lösung, sondern das Filtermedium, das funktional und wirtschaftlich zur Anwendung passt. So entstehen maßgeschneiderte Filtervliese für Wasserfilter und die industrielle Flüssigkeitsfiltration – präzise entwickelt, zuverlässig gefertigt und für anspruchsvolle Prozesse ausgelegt.